Arbeitgeber sollen auch Schulabgänger mit weniger guten Noten ausbilden
Nachricht vom 13.August 2014
Die Handwerker-Gewerkschaft in Weimar hat an die Arbeitgeber appelliert, bei den Bewerbern um einen Ausbildungsplatz "nicht zu sehr auf die Zeugnisnoten zu schielen". Auch Jugendliche mit Hauptschulabschluß oder Schulabbrecher sollten stärker als bisher Gelegenheit bekommen, das Handwerk für sich zu entdecken. Sie könnten sich während der Ausbildung entwickeln, heißt es. Schulnoten würden nichts über handwerkliches Geschick aussagen. Entscheidend sei es, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt weist darauf hin, daß es allein auf dem Bau in Thüringen noch 220 offene Ausbildungsplätze gibt: Vom Maurer, Gerüstbauer und Dachdecker bis zum Straßen- und Kanalbauer. Auch im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau seien landesweit insgesamt noch rund 40 freie Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. (wk)
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