Haushalt 2015 verlangt drastische Einschnitte
Nachricht vom 25.September 2014
Weimars kommunale Sebstverwaltung wird durch die prekäre Hauhaltslage im kommenden Jahr weiter eingeschränkt. Das geht aus dem gestern dem Stadtrat vorgelegten Haushaltsentwurf hervor. Vier Millionen Euro Mindereinnahmen sind auszugleichen - geschuldet vor allem der geringeren Gewinnerwartung der Wohnstätte. Für geplante Investitionen müssen erneut hohe Kredite aufgenommen werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung wächst damit in Weimar auf 1100 Euro. Um bei den Kosten im Rahmen zu bleiben, müßten bei vielen freiwilligen Leistungen drastische Einschnitte vorgenommen werden, heißt es im Vorspann zu dem Zahlenwerk für 2015. Unangetastet bleiben sollen das beitragsfreie Kitajahr sowie die Zuschüsse zum Sozialticket, zum Kunstfest und zu weiteren Veranstaltungen, wie Tourismusmesse, Fassaden- und Geschichtsfestival. Zur Deckung der Kosten dafür von rund 1,3 Millionen Euro soll die Grundsteuer für Hausbesitzer erhöht werden. Insgesamt stehen für 2015 Ausgaben von über 176 Millionen Euro zu Buche, davon rund 20 für Investitionen. (wk)
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