Stadträte beschließen widerwillig Nachtragshaushalt
Nachricht vom 25.September 2014
Die Haushaltslage der Stadt hat sich weiter verschlechtert. Nachdem schon zu Jahresbeginn sämtliche Rücklagen aufgebraucht waren, mußten die Stadträte gestern erneut einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr beschließen. Um das aktuelle Defizit von über einer Million Euro auszugleichen, sollen geplante Investitionen, so für die Sanierung von Kindergärten, in das nächste Jahr verschoben werden. Um zu Geld zu kommen, sollen außerdem noch in diesem Jahr weitere Schulen an die Wohnstätte verkauft werden, auch um Steuern aus Gewinnen der Stadttochter zu sparen. Vor der Abstimmung wurde Kritik an der Verwaltung laut. Der Haushalt sei schlampig aufgestellt worden, hieß es von den Grünen. Kosten wüchsen auf, weil sie nicht gründlich genug geplant seien, monierte die SPD. Die CDU zeigte sich verärgert, weil sich die ganze "Finanzlage in die falsche Richtung entwickle", so Fraktionsvorsitzender Peter Krause. Nur 17 von 40 Stadträten stimmten für den Nachtragshaushalt, fünf waren dagegen, 18 Stadträte von Grünen-, Linke- und weimarwerk-Fraktion enthielten sich der Stimme. (wk)
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