Aktuell - Nachrichten
Weimar-Nachrichten vom 29. August 2025
Tag der offenen Tür bei Weimarer Tafel
Die Weimarer Tafel lädt morgen zu einem Sommerfest mit Tag der offenen Tür ein. Von 12 bis 18 Uhr können Besuchende im Sozialkontor Johannes Falk in der Georg-Haar-Straße Einblicke in die Arbeit der Tafel erhalten. Es gibt Führungen und Einblicke in die Arbeit der Tafel, darunter in die Essensausgabe, der Fahrrad- und Holzwerkstatt, der Kleiderkammer und dem Sozialkaufhaus. Außerdem wird ein Bühnenprogramm mit Chören und Orchestern geboten. Für Kinder gibt es Mitmachangebote, für das leibliche Wohl sorgen regionale Anbieter, darunter das Samocca Café aus Weimar und das Landgut Holzdorf. (PR)
Neue Professorin für Kultur- und Veranstaltungsmanagement an HfM
Die Hochschule für Musik Franz Liszt erhält eine neue Professorin für Kultur- und Veranstaltungsmanagement. Zum 1. September übernimmt Prof. Dr. Hellen Gross die Nachfolge von Prof. Dr. Steffen Höhne, der zuvor den Lehrstuhl innehatte. Gross kommt von der Hochschule Coburg, wo sie bisher Kultur- und Sozialmanagement lehrte. Ihre Schwerpunkte liegen im strategischen Management, Marketing und Personalmanagement von Kulturorganisationen. Darüber hinaus ist Gross seit 2022 ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Fachverbands für Kulturmanagementforschung. (PR)
Infrastrukturminister Schütz besucht Jenaplanschule
Am Montag, den 1. September, wird in Weimar der Ersatzneubau der Jenaplanschule offiziell eingeweiht. Auch Thüringens Infrastrukturminister Steffen Schütz wird an der Einweihungsfeier teilnehmen. Der Neubau wurde mit insgesamt 11 Millionen Euro vom Freistaat gefördert und bietet flexible Lernräume für gemeinsames, individuelles und selbstbestimmtes Lernen. Außerdem dient das Projekt als Pilot für das Planungswerkzeug „Schulbau Open Source“, welches innovative Ansätze im Schulbau dokumentiert. (PR)
Hohe Zahl unbezahlter Überstunden
In Weimar haben Beschäftigte im vergangenen Jahr rund 749.000 Überstunden geleistet, davon etwa 417.000 Stunden unbezahlte Mehrarbeit. Die Zahlen stammen aus dem „Arbeitszeit-Monitor“ des Pestel-Instituts im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Besonders betroffen ist die Gastronomie: Dort wurden 26.000 Überstunden registriert, mehr als die Hälfte unbezahlt. Die NGG Thüringen warnt, dass geplante Änderungen des Arbeitszeitgesetzes zu noch längeren Arbeitswochen und Überstunden führen könnten. (PR)