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Aktuelles

Aktuelles vom 23.03.2015

„Smart oder süchtig? Das Smartphone im Kinderalltag“ - Veranstaltungsreihe für Eltern, Pädagogen und Interessierte am 26. März in Weimar

Wie die Anfang des Jahres publizierte BITKOM-Studie Jung und vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft [1]
ergab, sind nahezu alle Kinder (94%) in der Altersgruppe von 10 bis 11 Jahren online. Auch die Nutzung sozialer Netze beginnt in diesem
Alter. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind bereits 42% darin aktiv, bei den 14- bis 15-Jährigen sogar 65%. Der Großteil aller Kinder im Alter
von 12-13 Jahren besitzt ein eigenes Smartphone, was bedeutet,dass sie rund um die Uhr Zugang zum Netz haben. Das macht eine Kontrolle,
wie lange und wie häufig die Kinder und Jugendlichen im Web surfen und welche Webseiten und Netzwerke sie besuchen, kaum möglich.
„Umso wichtiger ist es, auf Medienkompetenz zu setzen und unsere Kinder frühzeitig im Umgang mit den digitalen Medien zu schulen“,
erklärt Kristin Langer, Mediencoach von der Initiative SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. „Internet und Smartphones haben
längst Einzug in die Kinderzimmer erhalten – wir stehen nun vor der Herausforderung, die jungen User an ein verantwortungsvolles Medienverhalten
heranzuführen, damit sie die vielen Chancen nutzen, aber mögliche Risiken kennen und meiden.“ Denn die gibt es auch: Online-
Zwang, Mobbing – die oben genannte Studie ergab auch, dass jeder 7. Jugendliche schon mal im Internet gemobbt wurde –, Spielsucht oder
„Datenexhibitionismus“. Letzteres gewinnt durch „YouNow“, einer Plattform, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, in Echtzeit
aus ihrer Umgebung zu senden, zunehmend an Brisanz: Spielzimmer goes Hollywood.

Die Veranstaltungsreihe Smart oder süchtig? Das Smartphone im Kinderalltag, die auf Initiative der Stiftung Männergesundheit und mit
Unterstützung des Rotary Clubs Weimar, der Initiative SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht (www.schau-hin.info) und des Thüringer
Medienbildungszentrums stattfindet, möchte Eltern, Pädagogen und Interessierte für das Thema sensibilisieren und ihnen wichtige Informationen
an die Hand geben. Bei der Veranstaltungen am 26. März in Weimar werden Medienwissenschaftler der Universitäten Jena und Erfurt wichtige Aspekte der Medienkompetenz-vermittlung beleuchten und mit dem Publikum diskutieren.
„Restriktionen oder völlige Medienverbote bringen wenig, stattdessen ist die Vermittlung von Medienkompetenz und -reflexion zu einer grundlegenden, gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Politik, Schule und Elternhaus müssen dabei an einem Strang ziehen“, erklärt Olaf Theuerkauf, Vorstand der Stiftung Männergesundheit und Vater von zwei Kindern im medienaffinen Alter. „Wir hoffen, mit den Veran-staltungen einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Medienkonsum unserer Kinder und Jugendlichen zu leisten.“

[1] http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Studie_Jung_und_vernetzt_2014.pdf

Donnerstag, 26. März 2015
19:00 bis 21:00 Uhr
Saal der Stadtverwaltung
Eintritt frei

(D.Fengler)

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