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Hörbuchrezension

Hörbuchrezension vom 15.06.2004

Jean-Claude Izzo: Aldebaran - Im Hafen von Marseille steht die Zeit still. An der äußersten Mole liegt die Aldebaran fest, deren Reeder Konkurs gegangen ist. An Bord drei Männer. Sie wollen sich nicht damit abfinden, den Frachter zu verlassen. Wohin sollen sie auch gehen? Während sie ohne wirkliche Hoffnung darauf warten, wieder auslaufen zu können, beginnen sie zu reden, diese Seemänner, die sich ans Schweigen gewöhnt haben. Sie reden um ihr Leben, erzählen sich ihre Vergangenheit, Geschichten von Frauen, die auf sie warten oder die sie verloren haben, von Ländern, die sie nicht vergessen können. Um sie herum Marseille, Stadt des Exils, Schmelztiegel. Auf ihren Landgängen erforschen sie den Hafen, die Bars, tauchen ein ins vibrierende Leben. In dieser Stadt voller Erinnerungen suchen sie ihre Zukunft.

Jean-Claude Izzo, 1945 in Marseille geboren, war lange Journalist. Erst mit fünfzig fing er an, Bücher zu schreiben. Sein erster Roman, "Total Cheops", wurde sofort zum Bestseller, seine Marseille-Trilogie zählt inzwischen zu den großen Werken der internationalen Kriminalliteratur. Der zweite Teil, "Chourmo", wurde 2001 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Jean-Claude Izzo starb im Januar 2000 in Marseille.

Jean-Claude Izzo: Aldebaran
gelesen von Dietmar Mues
3 CD, erschienen bei Goya Lit (www.goyalit.de)

(Burkhardt Kolbmüller)

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