Bahn verschiebt erneut elektrischen Ausbau Weimar-Gößnitz
Nachricht vom 06.Januar 2026
Mit dem Oberleitungsausbau der Mitte-Deutschland-Bahnstrecke Weimar-Gößnitz wird nicht, wie zuletzt versprochen, in diesem Jahr, sondern erst 2028 begonnen. Die erneute Verschiebung hat das Bundesverkehrsministerium vor Jahresende auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten des Bundestages mitgeteilt. Dernach wird die Strecke frühestens ab Dezember 2032 durchgehend elektrisch betrieben. Voraussetzung für den Baubeginn sei, dass noch in diesem Jahr der Finanzierungsvertrag zwischen Deutscher Bahn und Freistaat Thüringen abgeschlossen werde, heißt es. Dabei handelt es sich demnach um Anteile von insgesamt 503 Millionen Euro. Früher, und zwar ab Dezember 2029, könnte der Streckenabschnitt Weimar – Jena-Göschwitz elektrifiziert sein. Hier seien die Kosten-Anteile verabredet - zumindest für den zweigleisigen Ausbau. Von den dafür geplanten 146 Millionen Euro trage der Freistaat 55 Millionen. wk
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