Thüringen: Hausärzteverband verteidigt telefonische Krankschreibung
Nachricht vom 22.Januar 2026
Die telefonische Krankschreibung ist eine deutliche Erleichterung für die Arztpraxen. Das äußerte der Vorsitzende des Thüringer Hausärzte-Verbands, Ulf Zitterbart, gegenüber der DPA. Gerade in der aktuellen Infekzeit würde sich dieses Angebot bewähren. Es verschaffe Arzt-Praxen die Möglichkeit, kurze Krankschreibungen besser zu organisieren. Dadurch bliebe ihnen auch mehr Zeit für die Versorgung älterer und chronisch kranker Patienten. Laut Zitterbart würde das Abschaffen der telefonischen Krankschreibung die ohnehin schon stark geforderten Hausarztpraxen noch stärker belasten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wole die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen, um Missbrauch auszuschließen. Zuvor hatte Bundeskanzler Merz den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand kritiert. Er hatt zum Teil die telefonische Krankschreibung dafür verantwortlich gemacht. (mt)
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