Hans-Wahl-Tagung bestärkt Forderung nach Straßenumbenennung
Nachricht vom 01.Dezember 2014
Die Hans-Wahl-Tagung der Klassik-Stiftung dürfte die Forderung nach Straßenumbenennung am Goethe-Schiller-Archiv bestärken. Nach dem umstrittenen Archiv-Direktor der Nazi-Zeit eine Straße in Weimar zu benennen, sei "nach allem was wir wissen, nicht mehr haltbar", sagte Buchenwald-Gedenkstättendirektor Volkhard Knigge auf der Tagung. Figuren wie Hans Wahl hätten den Nationalsozialismus als Herrschaftsform erst ermöglicht. Laut Pressebericht über die zweitägige Veranstaltung haben auch andere Historiker Wahls Wirken für die Klassik als zweifelhaft eingestuft. Er sei aktiver Antisemit gewesen und in die NS-Raubkunst-Aktionen verstrickt, hieß es. Damit bestätigten Wissenschaftler die Kritiker, die schon seit Jahren eine Umbenennung der Hans-Wahl-Straße verlangen. Der Antrag liegt derzeit beim Stadtrat-Kulturausschuß. (wk)
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