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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 02. Dezember 2014

Schillers Wohnhaus öffnet wieder für Besucher
Schillers Wohnhaus ist heute planmäßig wiedereröffnet worden. Pünktlich um 9 Uhr 30 wurde die Touristenattraktion den Besuchern wieder aufgeschlossen. Das Schillerhaus war vor sieben Monaten wegen Sanierung gesperrt worden. Instandgesetzt wurden vor allem Fußböden, Fenster und Treppenaufgänge. Zum angrenzenden Schiller-Museum ist jetzt zwischen Foyer und Treppe eine Trennwand aus Glas, Holz und Stahl eingezogen. Sie soll die klimatischen Bedingungen im Museum absichern. Dort soll im nächsten Jahr die Jahresausstellung der Klassik-Stiftung "Cranach in Weimar" gezeigt werden. - - Friedrich Schiller hatte das Haus 1802 gekauft und bis zu seinem Tod 1805 mit seiner Familie bewohnt. Es wird nun mehr jährlich von rund 100-tausend Touristen besucht. Noch mehr - über 160-tausend - strömen jedes Jahr in Goethes Wohnhaus. Das soll im kommenden Jahr saniert werden. (wk)

Liszt-Hochschule präsentiert sich deutschlandweit mit Live-Konzert
Weimars Musikhochschule präsentiert sich heute Abend zur "Großen Leistungsschau" live auf Deutschlandradio Kultur. Übertragen aus der Weimarhalle wird ein Konzert, bei dem sich alle wichtigen Hochschulensembles vorstellen. Aufgeboten werden das Hochschulorchester, das Kammerorchester, der Kammerchor, die Opernschule und zwei weitere Ensembles. Damit werde die Weimarer Liszt-Schule ihre ganze Klangpracht entfalten, heißt es in der Ankündigung. - In der Konzertreihe "Hörprobe" des Deutschlandradios dürfen reihum alle 24 deutschen Musikhochschulen ihre Ensembles präsentieren. Weimars Musikhochschule ging schon einmal im April 2009 mit ihrer Orchesterakademie und ihrem Opernstudio live über den Äther. (wk)

Weimar verpaßt Aufnahme in "Creative Cities"-Netzwerk
Weimar ist nicht in den Weltverbund kreativer Städte aufgenommen worden. Noch nicht, heißt es von der Stadt. Die Unesco habe aus Paris mitgeteilt, Weimar könne die Bewerbung für das kommende Jahr aufrechterhalten. Man habe um die Außenseiterrolle gewußt, so Oberbürgermeister Stefan Wolf. "Wir werden auf jeden Fall an dem Thema dran bleiben." Warum es für Weimar nicht gereicht habe, sei der Stadt noch nicht mitgeteilt worden. Wie aus der veröffentlichten Liste der UN-Kulturorganisation hervorgeht, sind von den deutschen Anwärtern Hannover, Mannheim und Heidelberg aufgenommen worden, Essen ebenfalls nicht. Mannheim und Hannover können sich nun "Stadt der Musik" nennen, Heidelberg "Stadt der Literatur". - Weimar hatte sich in diesem März offiziell um die Mitgliedschaft im weltweiten "Creative Cities Network" beworben - als Stadt der Medienkunst. Neben den deutschen wollten insgesamt weltweit noch etwa 50 Städte Mitglied werden. Zuvor gehörten 41 Städte dem Weltverbund der Kreativen an, einzige deutsche Stadt war bisher Berlin. (wk)

Klassik-Stiftung erhält "Kopf in Architektur"
Die Klassik-Stiftung erhält heute ein wertvolles Feininger-Gemälde. Das Ölbild "Kopf in Architektur" von Lyonel Feininger kommt als Dauerleihgabe von der Deutschen Bank. Das Werk stammt aus dem Jahr 1917 und zeigt einen steinernen Kopf mit kantigen Zügen. Es gehört zu einer Reihe von Selbstbetrachtungen des Bauhaus-Künstlers und soll künftig zum Bestand des neuen Bauhaus-Museums von Weimar gehören. Die Übergabe erfolgt am Abend als feierlicher Akt im Stadtschloß. Eingeladen wird bei freiem Eintritt zu einem Festvortrag über Feiningers Selbstbetrachtungs-Bilder. Neben der Neuerwerbung werden weitere Feininger-Werke aus dem Bauhaus-Bestand der Stiftung gezeigt. (wk)

Feuerwehr löscht Wohnungsbrand in Weimar-Nord
Die Feuerwehr mußte gestern Abend einen Wohnungsbrand in Weimar-Nord löschen. Das Feuer war in einem Wohnblock der Bonhoefferstraße in der Wohnung einer 92-jährigen Mieterin ausgebrochen. Laut Polizei brannte es in Wohnzimmer, Flur und Küche. Als Auslöser wird ein überhitztes Heizkissen vermutet. Die Frau wurde durch Rauchgas schwer, vier weitere Bewohner leicht verletzt. Sie kamen zur Behandlung und Beobachtung ins Klinikum. Die Wohnung der Seniorin ist komplett zerstört - geschätzter Schaden: 50-tausend Euro. (wk)

Thüringer Kulturverbände fordern in Weimar eigenen Kulturminister
Die Thüringer Kulturverbände haben jetzt von der möglichen rot-rot-grünen Regierung ein eigenes Ministerium für den Kulturbereich gefordert. Die Verantwortung für die Kultur gehöre in Ministerhand, hieß es vom Kulturrat Thüringen, der gestern in Weimar tagte. Man begrüße die Wertschätzung der Kultur im Koalitionsvertrag zwischen Linken, SPD und Grünen, sie müsse aber auch einen "organisatorisch-formellen Ausdruck" erhalten. - Das mögliche neue Regierungsbündnis hatte angekündigt, den Bereich Kultur von einem Staatssekretär in der Staatskanzlei betreuen zu lassen. Mitgliedsverbände des Kulturrats sind unter anderem der Deutsche Bühnenverein, der Museumsverband, der Bibliotheksverband und der Literaturrat. (wk)

Autobahnpolizei meldet ersten Schnee
Auf den Autobahnen in Thüringen hat es am Morgen den ersten Schnee gegeben. Die Autobahnpolizei teilt einen 3-km-Stau und stockenden Verkehr auf der A 9 bei Schleiz Richtung München mit. Die komplette Fahrbahn sei weiß und glatt, heißt es. Demnach ist der rechte Fahrstreifen mit Lkw blockiert, die nicht mehr vom Fleck kommen. Der Winterdienst gebe sein Bestes, um die Lage wieder in den Griff zu bekommen. - Gute Arbeit leiste der Winterdienst auf den Straßen im Thüringer Wald, heißt es weiter. Auch da habe es geschneit. (wk)

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