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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 10. Dezember 2014

Stadt verleiht 20. Menschenrechtspreis
Weimar verleiht heute zum 20. Mal seinen Menschenrechtspreis. Er wird am Abend stellvertretend für die in Syrien verschleppten Preisträger an Abgesandte der syrisch-orthodoxen und der griechisch-orthodoxen Kirche von Aleppo übergeben. Geehrt werden Erzbischof Mor Gregoruis Yoanna Ibrahim und Erzbischof Boulos Yazigi. Die christlichen Geistlichen aus Syrien setzten sich im dort andauernden Bürgerkrieg wiederholt für den Dialog zwischen den ethnischen Gruppen und verschiedenen Religionsgemeinschaften ein. Sie wurden im vergangenen Jahr von bewaffneten Gruppen entführt. Seit jenem Tag fehlt von ihnen jedes Lebenszeichen. - Zur Preisverleihung lädt die Stadt am Abend ins Seminargebäude der Weimarhalle. Bei der festlichen Stadtratsitzung will auch Thüringens neuer Ministerpräsident Bodo Ramelow dabei sein. Er übernimmt zuvor in Weimar die Schirmherrschaft für die Initiative "Thüringen in Aktion! - Notfallhilfe für syrische Flüchtlingsfamilien". Sie wird am Nachmittag im Flüchtlingsheim Ettersburger Straße von der Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland und der Ländlichen Erwachsenenbildung Thüringen ins Leben gerufen. (wk)

Siegfried Köhler erhält Bürgerpreis
Der Oberweimarer Siegfried Köhler hat für seinen jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz den Bürgerpreis der Sparkassenstiftung erhalten. Er habe als Mitglied des Ortsteilrates Ehringsdorf vielfältig die Bewohner motiviert, in gemeinnütziger Arbeit die Infrastruktur im Wohngebiet zu pflegen und zu fördern, hieß es von der Jury. Ebenfalls aus Weimar ausgezeichnet wurde Udo Wohlfeld für sein ehrenamtliches Engagement in der Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda. Der Ausgezeichnete hat sich seit 1999 um die Erforschung des Lebens- und Leidensweges von Opfern der NS-Gewaltherrschaft verdient gemacht - insbesondere von jüdischen Bürgern in der Stadt Apolda und ihrem Umfeld. Weitere Preise gingen an einen jungen Freiwilligen bei der Feuerwehr Rittersdorf, einen engagierten Schülersprecher aus Apolda-Zottelstedt und an den langjährig im Apoldaer Motorsportclub engagierten Reinhard Urban. - Die Ausgezeichneten erhielten zusammen 5.000 Euro. (wk)

Hufeland-Gesellschaft schreibt altes Klinikgelände neu aus
Die alte Hufeland-Klinik an der Rosenthal-Straße wird samt ehemaligem Park erneut zum Verkauf angeboten. Die Hufeland-Träger-Gesellschaft hat jetzt ihre vorjährige Entscheidung für die Energiegenossenschaft Mitteldeutschland rückgängig gemacht. Man habe kein Vertrauen darauf, daß der Investor das Projekt in absehbarer Zeit erfolgreich umsetzen könne, heißt es von der jüngsten Aufsichtsratsitzung. In den vergangenen 12 Monaten sei kaum ein Fortschritt im Projekt zu konstatieren. So gebe es keine positive Bauvoranfrage zur Sanierung und Umnutzung des alten Baubestandes. Ebenso fehle der planungsrechtliche Nachweis für die ergänzenden Neubauten. Überdies habe die Bürger-Genossenschaft ihr Generationen-Konzept vom "Gemeinschaftlichen Wohnen" in ein Konzept des betreuten Wohnens für Senioren umgewandelt. Beim Zuschlag vor einem Jahr hieß es, das Öko-Energie-Konzept "Hufeland-Gärten" der Genossenschaft mit Sitz in Erfurt habe die höchsten Chancen auf Realisierung. - Anfang kommenden Jahres soll es nun ein neues Interessenbekundungsverfahren für die Immoblilie geben. Der Investor müsse den alten Klinikstandort in naher Zukunft zu einem attraktiven Ort für gemeinschaftliches- und generationsübergreifendes Wohnen entwickeln, so die Bedingung der Hufeland-Träger-Gesellschaft. (wk)

"Soziale Stadt"-Projekte können weitergehen
Die Projekte des Programms "Soziale Stadt" müssen nicht eingestellt werden. Im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr stünden dafür weiterhin 30-tausend Euro zur Unterstützung bereit, sagte gestern Oberbürgermeister Stefan Wolf im Rathaus. Die eingestellte Bundesförderung hoffe man durch neue Fördermodalitäten des Landes Thüringen auszugleichen. - Zuletzt hieß es, die Zuschüsse für die "Soziale-Stadt"-Projekte müßten wegen der prekären Haushaltslage gestrichen werden. Davon wären die Arbeitsloseninitiative, der Verein "Bürgerparadies", der Jugendclub Cafe Conti und der Arbeitskreis Globales Lernen betroffen. - Im weiteren verteidigte Wolf den Haushaltsvorschlag des Finanzdezernenten Peter Kleine. Man habe über das Papier intensiv diskutiert, so der Oberbürgermeister. Damit steht der SPD-Politiker auch für die Streichung des beitragsfreien Kita-Jahres ein - entgegen der Stadtratfraktion seiner Partei. (wk)

Hintzenstern sendet zu "25 Jahre Klang-Projekte"
Die "Klang-Projekte Weimar" feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Mit der Gründung am 9. Dezember 1989 machte der Verein für zeitgenössische Musik das ein Jahr zuvor in der Denstedter Kirche begonnene "Festival Neuer Musik" legal. Die Konzerttage im Herbst sind seitdem fester Bestandteil der Weimarer Kultur. Seit 1992 veranstaltet der Verein für ganz Thüringen die Konzertreihe "Neue Wege zur Musik". Dabei werden immer weitere Orte für die zeitgenössische Musik erschlossen. Initiator des Ganzen ist der Weimarer Organist Michael von Hintzenstern. Der will heute Abend und am kommenden Mittwoch in zwei einstündigen Sendungen auf RadioLOTTE Weimar an das Entstehen der "Klang-Projekte" erinnern. (wk)

Weimarhalle verteidigt "Green-Globe"
Die Weimarhalle hat wieder mit Erfolg ihr Öko-Siegel verteidigt. Diesmal habe man mit 84 Prozent der mehr als 300 abgefragten Kriterien die geforderten 51 Prozent deutlich übertroffen, heißt es von der weimar GmbH. Insbesondere habe die energiesparende LED-Beleuchtung, die Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Tiefgarage und die Bevorzugung regionaler Händler überzeugt. - Den weltweit verliehenen "Green-Globe" hatte die Weimarhalle im Mai 2010 als erstes Tageszentrum in Thüringen erhalten. Das Zertifikat wird im Tourismusgeschäft für den respektvollen und sparsamen Umgang mit Ressourcen vergeben. Dazu gehören Wasserverbrauch, Schadstoffausstoß und Abfallbeseitigung. Ebenso werden der Umgang mit Beschwerden, der Einkauf von fair gehandelten Produkten sowie die Mitarbeiterschulung im Bereich Umweltschutz bewertet. Die Zertifizierung gilt immer für zwei Jahre. (wk)

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