Stadt verleiht 20. Menschenrechtspreis
Nachricht vom 10.Dezember 2014
Weimar verleiht heute zum 20. Mal seinen Menschenrechtspreis. Er wird am Abend stellvertretend für die in Syrien verschleppten Preisträger an Abgesandte der syrisch-orthodoxen und der griechisch-orthodoxen Kirche von Aleppo übergeben. Geehrt werden Erzbischof Mor Gregoruis Yoanna Ibrahim und Erzbischof Boulos Yazigi. Die christlichen Geistlichen aus Syrien setzten sich im dort andauernden Bürgerkrieg wiederholt für den Dialog zwischen den ethnischen Gruppen und verschiedenen Religionsgemeinschaften ein. Sie wurden im vergangenen Jahr von bewaffneten Gruppen entführt. Seit jenem Tag fehlt von ihnen jedes Lebenszeichen. - Zur Preisverleihung lädt die Stadt am Abend ins Seminargebäude der Weimarhalle. Bei der festlichen Stadtratsitzung will auch Thüringens neuer Ministerpräsident Bodo Ramelow dabei sein. Er übernimmt zuvor in Weimar die Schirmherrschaft für die Initiative "Thüringen in Aktion! - Notfallhilfe für syrische Flüchtlingsfamilien". Sie wird am Nachmittag im Flüchtlingsheim Ettersburger Straße von der Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland und der Ländlichen Erwachsenenbildung Thüringen ins Leben gerufen. (wk)
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