Wolf verweist auf Folgen eines Museum-Baustopps
Nachricht vom 04.Dezember 2014
Oberbürgermeister Stefan Wolf hat noch einmal auf die Folgen verwiesen, die ein Stopp des Bauvorhabens "Neues Bauhaus-Museum" hätte. Sollte die Stadt ihren vertraglichen Verpflichtungen zur Umfeldgestaltung nicht nachkommen, seien umgehend Schadenersatzforderungen von ein-einhalb Millionen Euro zu erwarten, erklärte Wolf auf Anfrage des Piraten-Stadtrates Thomas Brückner. Dazu kämen Forderungen der Klassik-Stiftung, weil bei Absage des Museumsbaus die Bundes- und Landesförderungen ausfielen. Auch die bereits von Stiftung ud Stadt ausgegebene Euro-Million wäre verloren. Dagegen würden die anfallenden Baukosten von rund fünf Millionen Euro bis 2018 gestreckt und so den städtischen Haushalt nicht übermäßig belasten. Zur Wirtschaftlichkeit des neuen Bauhaus-Museums sagte das Stadtoberhaupt, die Klassik-Stiftung rechne mit 120-tausend Besuchern im Jahr, doppelt soviel wie jetzt im Museum am Theaterplatz gezählt werden. Damit würden Eintrittsgelder von über einer Million Euro generiert. Die Stadt erhielte davon jährlich 40-tausend Euro über die Kulturförderabgabe. Überdies seien Anteile aus der Lohn und Gewerbesteuer zu erwarten. (wk)
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