Stadt übergibt 20. Menschenrechtspreis an Stellvertreter
Nachricht vom 11.Dezember 2014
Die diesjährige Weimarer Menschenrechtspreis-Verleihung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker als Hoffnungs-Signal für die Christen im Nahen Osten gewürdigt. Mit der international renommierten Auszeichnung würden zwei Menschen geehrt, die sich für ein brüderliches Miteinander aller ethnischen und relgiösen Volksgruppen im nahen Osten eingesetzt hätten, sagte der Generalsekretär der Gesellschaft Tilman Zülch beim Festakt in der Weimarhalle. - Den 20. Menschenrechtspreis nahmen stellvertretend für die in Syrien verschleppten Preisträger zwei Abgesandte der syrisch-orthodoxen und der griechisch-orthodoxen Kirche von Aleppo entgegen. Geehrt wurden der Erzbischof Mor Gregoruis Yoanna Ibrahim und der Erzbischof Boulos Yazigi. Die christlichen Geistlichen waren im vergangenen Jahr von bewaffneten Gruppen entführt worden. Seit jenem Tag fehlt von ihnen jedes Lebenszeichen. (wk)
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