Thüringen: Nah-Ost-Krieg überschattet Jüdisch-Israelische Kulturtage
Nachricht vom 03.März 2026
Der Krieg im Nahen Osten belastet die Jüdisch-Israelischen Kulturtage in Thüringen. Darüber haben mehrere Medien berichtet. Das Festival startet am fünften März – in Erfurt und 16 weiteren thüringischen Städten. 80 Veranstaltungen sind geplant. Doch bei 16 davon ist unklar, ob sie überhaupt stattfinden können. Der Grund: Israel hat seinen Luftraum weiträumig gesperrt. Viele israelische Künstler können deshalb nicht ausreisen. Manche sitzen in Bunkern und Schutzräumen. Festivalleiter Johannes Gräßer will die Ausfälle nicht einfach so überbrücken. Die eingeladenen Künstler aus Israel seien nicht ersetzbar, sagt er. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, lobt unterdessen die Thüringer Polizei. Sie kontrolliere seit Kriegsbeginn jüdische Einrichtungen stündlich. Die Kulturtage dauern bis zum 26. März. (mt)
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