Aktuell - Nachrichten
Weimar-Nachrichten vom 12. März 2026
Stadt erinnert an Ausschreibung des Menschenrechtspreises
Die Stadt hat daran erinnert, dass noch bis 30. April Vorschläge für den Weimarer Menschenrechtspreis möglich sind. Der Preis wurde bereits zum 32. Mal ausgelobt. Nominierungen können an die Ausländerbeauftragte der Stadt adressiert werden. Wie es von der Stadt heißt, habe jeder Bürger und Bürgerin sowie Institutionen, die mit der Wahrung von Menschenrechten beauftragt sind, das Recht, eine Preisträgerin oder einen Preisträger vorzuschlagen. Vergeben wird er an Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen, die sich für die Einhaltung von Menschenrechten einsetzen. Der Preis wird jährlich im Dezember verliehen, er ist mit 5.000 Euro dotiert. (mt)
Fünf Jahre Bauhaus Spring School
Die Bauhaus Spring School feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Wie die Bauhaus-Universität mitteilt, wird sie ab heute bis zum 21. März von 237 Studierende aus 42 Nationen besucht. Eine Besonderheit: es werden diesmal insgesamt elf interdisziplinäre Kurse angeboten - so viele wie noch nie. Sie greifen drängende gesellschaftliche Herausforderungen auf und verbinden Perspektiven aus Architektur und Urbanistik, Kunst und Gestaltung sowie Medien und Kultur. Am 20. März können Interessierte die Ergebnisse der Kurse dann bei einer öffentlichen Abschlusspräsentation auf dem Campus besichtigen. Beginn ist um 14 Uhr. Neben der Projektarbeit erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Rahmenprogramm. Unter anderem werden Exkursionen angeboten. Auch ein gemeinsamer Kinoabend, Karaoke und ein Sprachen-Café sorgen für interkulturellen Austausch.
Die Bauhaus Spring School ist ein internationales Kurzzeitprogramm, das von Erasmus gefördert wird und Online- und Präsenzphasen verbindet. Seit 2022 vernetzt das internationale Lehrformat der Bauhaus-Uni erfolgreich Studierende mit Teilnehmenden europäischer Partneruniversitäten. (mt)
DNT bringt Oper über NSU-Mord auf die Bühne
Das Deutsche Nationaltheater Weimar zeigt heute Abend die Oper "Der Mordfall Halit Yozgat" in der Redoute. Das Werk thematisiert den bis heute nicht vollständig aufgeklärten NSU-Mord. Halit Yozgat wurde 2006 von Unbekannten in einem Kasseler Internetcafé erschossen. Erst fünf Jahre später wird der Mord dem sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrund" zugeordnet. Die Oper von Ben Frost und Petter Ekmann basiert auf Recherchen des Forschungsteams "Forensic Architecture" - es rekonstruierte den Tathergang im Auftrag der Eltern des Opfers. Regie führt Joanna Lewicka, die für ihre klare und bildstarke Regiesprache 2024 mit dem FAUST-Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Es ist erst die zweite Aufführung des Werkes weltweit - uraufgeführt wurde es 2022 in Hannover. Beginn ist um 19 Uhr 30 in der Redoute. Für heute Abend gibt es noch Karten. Weitere Vorstellungen folgen am 22. März sowie am 8. und 15. April. (mt)
Linke kritisiert Mittelkürzungen im Volo-Programm
Die Thüringer Linke hat mit Entsetzen die Mittelkürzungen für das Volontariatsprogramm der Bürgerradios zur Kenntnis genommen. Die medienpolitische Sprecherin der Fraktion, Katja Mitteldorf, hatte dazu eine Dringlichkeitsanfrage an die Landesregierung gestellt. Die Antwort liegt nun vor. Aus Sicht der Linken ist sie eindeutig: Die Kürzungen beim Volo-Programm und der Wegfall der Koordinationsstelle der Thüringer Landesmedienanstalt treffen die Bürgerradios hart. Sie haben erhebliche Auswirkungen auf die Ausbildungssituation und die Arbeitsmöglichkeiten der Sender. Die Linke will das Thema deshlab explizit für die Öffentlichkeit aufbereiten und in den Ausschuss für Europa, Medien, Ehrenamt und Sport einbringen. Dort möchte sie nach den Perspektiven für die zukünftige Unterstützung der Bürgerradios fragen. (mt)
Vierjähriger löst Polizei-Einsatz aus
In einem Waldgebiet nahe Apolda hat am Dienstagabend ein Vierjähriger einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Laut Polizei war der Junge seinem Vater weggelaufen – und zunächst nicht mehr auffindbar. Der Vater alarmierte daraufhin die Polizei. Beamte aus Thüringen und dem benachbarten Sachsen-Anhalt rückten an, zusätzlich wurde ein Hubschrauber aus Erfurt angefordert. Die Suche hatte schließlich ein gutes Ende: Der Kleine wurde gefunden und wohlbehalten zu seinem Vater zurückgebracht. (mt)







