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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 11. März 2026

Kunstrasenplätze im Wimaria-Stadion werden saniert
Im Wimaria-Stadion werden seit Montag die Kunstrasenplätze saniert. Das gab die Stadt in einer Mitteilung bekannt. Grund für die Maßnahme ist der schlechte Zustand der Felder. Unter anderem funktioniert dort die Entwässerung nicht mehr und der Belag weist eine schlechte Qualität auf. Die Arbeiten werden ca. 7 Monate andauern und belaufen sich auf eine Summe von rund 2 Millionen Euro. Die Stadt finanziert die Maßnahme aus eigener Tasche. Alle Fördermittel-Anträge liefen ins Leere. Im Zuge der Sanierung sollen zwei Fußball-Großspielfelder entstehen, die sich in vier Kleinspielfelder unterteilen lassen. Als Belag wird ein moderner Kunstrasen ohne Verfüllung verlegt, heißt es. Gleichfalls werden Leerrohre für die neue Flutlichtanlage im Bereich des Baufeldes installiert. (mt)

Wanderausstellung zu Anne Frank
Im Weimarer Museum zur NS-Zwangsarbeit ist ab heute eine Ausstellung über Anne Frank zu sehen. In elf Modulen beleuchtet die Schau ihr Leben und thematisiert wie Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Gleichzeitig fragt sie, wer heute diskriminiert und ausgegrenzt wird. Zu sehen ist auch ein Faksimile von Anne Franks Tagebuch. Verantwortlich für die Ausstellung ist das Anne-Frank-Zentrum Berlin, das als Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam auftritt. Besonders im Fokus: junges Publikum. Rund dreißig Weimarer Schülerinnen und Schüler wurden als sogenannte Peer-Guides ausgebildet – sie führen Gleichaltrige ehrenamtlich durch die Ausstellung. Etwa 26 Schulklassen haben sich bereits für Projekttage angemeldet, so das Schulamt Mittelthüringen. Offen steht die Ausstellung aber für alle. Zu sehen ist sie bis zum sechsten April. (mt)

Streit um Thüringenkolleg: Linke fordert Rücknahme der Schließung
Die Thüringer Linke will die Schließung des Thüringenkollegs in Weimar verhindern. Die Linken-Politikerin Ulrike Grosse-Röthig plant, das Thema am Freitag in den Bildungsausschuss des Landtags zu bringen. Das CDU-geführte Bildungsministerium unter Minister Tischner hatte die Schließung mit hohen Kosten und geringen Absolventenzahlen begründet. Grosse-Röthig wirft Tischner vor, sich dabei völlig verrannt zu haben. Das Kolleg sei in Thüringen einmalig und gehöre zur vielfältigen Bildungslandschaft, so die Linken-Politikerin. "Die Chance jungen Menschen auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur kostenlos und in Vollzeit zu ermöglichen, muss weiterhin vorhanden sein", teilte sie außerdem mit. Deshalb müsse Tischner seine Entscheidung zurückzunehmen. Am Montag hatten bereits mehrere Menschen bei einer Demonstration in Weimar gegen die Schließung protestiert. (mt)

Endokrinologie-Kongress in Weimar
In der Weimarhalle treffen sich bis Freitag Fachleute für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. Es findet dort ein Kongress der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie statt, heißt es in einer Ankündigung. Auf dem Programm stehen Fachvorträge und Symposien. Außerdem werden Wissenschaftspreise vergeben. Ergänzt wird der Kongress durch einen Wissenschafts-Campus zur Vernetzung von Forschenden sowie eine begleitende Poster-Ausstellung. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie gilt als eine der größten Fachgesellschaften für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen in Europa. (mt)

Ralf Eckardt bleibt Chef der IG BAU
Ralf Eckardt bleibt Chef der Baugewerkschaft IG BAU in Weimar. Der 69-Jährige wurde für weitere vier Jahre im Amt des Vorsitzenden des Bezirksverbands Thüringen bestätigt. Eckardt vertritt damit weiterhin die Interessen von Beschäftigten im Bau, in der Gebäudereinigung sowie in der Land- und Forstwirtschaft. Allein in Weimar arbeiten laut Arbeitsagentur rund 430 Menschen im Bauhauptgewerbe und weitere 330 in der Gebäudereinigung. Der wiedergewählte Gewerkschaftschef fordert mehr Unterstützung vom Bund für den sozialen Wohnungsbau. Auch müsse laut Eckardt von der Regierung ein klares Signal für die Stärkung der Tarifbindung kommen – der Tariflohn solle endlich zur Regel werden. Klare Ablehnung äußert Eckardt gegenüber Plänen, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu kürzen oder das Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Stattdessen fordert er eine sichere und gerechte Rente. (mt)

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