Energie-Effizienz-Institut kritisiert Wärmeplan
Nachricht vom 10.März 2026
Das Energie-Effizienz-Institut Weimar hat den städtischen Wärmeplan kritisiert. Unter anderem lege der Plan nicht verbindlich fest, welche Straßen künftig ans Fernwärmenetz angeschlossen werden. Diese unverbindliche Wärmeplanung sei für die Endverbraucher weitestgehend nutzlos, heißt es. Aufgrund der aktuellen Ungewissheit spricht das Institut von einer Investitionsparalyse für das notwendige Erneuern von Heizanlagen. Festgestellt wird auch, dass die Weimarer Fernwärme derzeit vollständig auf fossilem Gas basiert. Einen konkreten Zeitplan zur Umstellung gebe es nicht. Andere Städte wie Kassel, München und Hannover hätten verbindliche Satzungen zur Wärmeplanung verabschiedet. Weimar tue das bislang nicht. Das Institut fordert einen Plan mit klaren Aussagen – straßengenau und verlässlich. Entwickelt wurden der Wärmeplan von einem Planungskonsortium auf Basis umfangreicher Datenanalysen. Er soll künftig als strategisches Steuerungsinstrument verwendet werden, um eine nachhaltige Energie-Zukunft zu gewährleisten. (mt)
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