Stadtrat beschließt Haushalt
Nachricht vom 19.März 2026
Der Weimarer Stadtrat hat gestern den Haushalt für 2026 verabschiedet. Er umfasst ein Volumen von mehr als 310 Millionen Euro. Investiert wird unter anderem in den Straßenbau in Neu-Ehringsdorf und der Humboldtstraße, in Kunstrasenplätze und in die Sanierung des Deutschen Nationaltheaters. Für eine hitzige Debatte sorgte der Änderungsantrag der Fraktionen CDU und Weimarwerk. Eingang fand er in die bestätigte Vorlage der Verwaltung, die dafür sorgt, dass dem Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus künftig der städtische Zuschuss fehlt. Beide Fraktionen beabsichtigen für die Förderung der Demokratie ein sogenanntes Bürgerbudget - mit einer jährlichen Summe von 100.000 Euro. Damit können einzelne Bürger-Projekte mit bis zu 7.500 Euro gefördert werden. Über die entsprechenden Projekt-Vorschläge können die Bürger dann auch selbst abstimmen. Die Mittel sollen der Stadt Weimar nutzen und dienen, heißt es. Scharfe Kritik an der Streichung kam u. a. von SPD und Grünen. Die Stadträte Dirk Slawinsky und Ann-Sophie Bohm erinnerten dabei an den Schwur von Buchenwald – auf dem alle Stadtratsmitglieder vereidigt wurden. Begleitet wurde die Stadtratssitzung von einer Kundgebung, die gegen die Kürzung demonstrierte. Es beteiligt sich laut MDR rund 450 Menschen an dem Protest. (mt)
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