Thüringen plant Beratungsstelle gegen digitale Gewalt
Nachricht vom 15.April 2026
Thüringen will gegen sexualisierte Gewalt im digitalen Raum vorgehen. Dafür ist eine Beratungsstelle für Betroffene geplant – bisher gibt es eine solche im Freistaat nicht. Sie soll an bestehende Strukturen angegliedert werden, berichtet die DPA. Für die Einrichtung werde zunächst ein Konzept erarbeitet. Das sieht einen Maßnahmenplan vor, den Sozial-Staatssekretärin Tina Rudolph und Gleichstellungsbeauftragte Nadja Sthamer gestern in Erfurt vorgestellt haben. Unter anderem beabsichtigt der Plan, dass Betroffene Ersatzgeräte ausleihen können, falls ihre eigenen mit Spyware oder Schadprogrammen infiziert wurden. Außerdem ist einen entsprechende Fort- und Ausbildung der Kriminalpolizei und der Polizeiinspektionen vorgesehen. (mt/ki)
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