Aktuell - Nachrichten
Weimar-Nachrichten vom 02. April 2026
"Welt ohne Waffen" ruft zum Ostermarsch auf
Zum Ostermarsch ruft die Friedensinitiative „Welt ohne Waffen" für diesen Samstag auf. Treffpunkt ist um elf Uhr der Theaterplatz. Gegen 13 Uhr endet die Veranstaltung auf dem Goetheplatz. Unter dem Motto "Kriege verweigern – Frieden schaffen" will die Initiative auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung aufmerksam machen. Weitere Themen sind Deutschlands möglicher Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag sowie das Städtenetzwerk „Mayors for Peace". Neu in diesem Jahr: Auch Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am Marsch – sie haben zuletzt mit Schulstreiks gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht protestiert. Neben Redebeiträgen stehen der Chor Lyra, Musik von Frieder W. Bergner, eine Bauchladenparade und die Enthüllung eines temporären Denkmals auf dem Programm. (mt/ki)
Thüringen: Bewerbungsstart für Demografiepreis 2026
Ab sofort sind Bewerbungen für den Thüringer Demografiepreis 2026 möglich. Ausgelobt wird er vom Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur. Laut Mitteilung des Ministeriums werden Projekte gesucht, die den demografischen Wandel aktiv gestalten und die Gemeinschaft stärken. Insgesamt sind 30.000 Euro Preisgeld ausgeschrieben. Bewerben können sich Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Thüringen – aber auch Vereine, Unternehmen, Kommunen und Initiativen aus dem Freistaat. Das eingereichte Projekt muss bereits laufen oder in den vergangenen vier Jahren abgeschlossen worden sein. Zudem sollten es Projekte sein, die sich u. a. mit digitaler Teilhabe beschäftigen oder die Stärkung der Daseinvorsorge im Blick haben. Einsendeschluss ist der 31. Mai. Bewerbungen sind online unter heimat.thueringen.de oder per Post beim Ministerium in Erfurt möglich. (mt/ki)
Klassik Stiftung lädt zu Goethes Haseneiersuche
Die Klassik-Stiftung lädt heute erneut zur alljährlichen Haseneiersuche. Stattfinden wird sie ab 10 Uhr - und das tradtionell auf der Wiese vor Goethes Gartenhaus. Adressiert ist die kostenlose Aktion an Weimarer Familien, insbesondere an Kinder und Schüler*innen. Auch richtet sie sich an den Kulturkindergarten "Am Goethepark". Neben Schoko- und Ostereiern werden auch andere Präsente wie Aufkleber versteckt. Ins Leben gerufen wurde die Suche 1777 von Johann Wolfgang von Goethe. (mt)
Kirms-Krackow-Haus beginnt neue Saison
Im Kirms-Krackow-Haus beginnt ab Karfreitag die neue Saison. Neben der Dauerausstellung ist dort dann auch die Sonderausstellung "Flowerpower Biedermeier" bis zum 1. November zu sehen. Die neue Schau nimmt laut Ankündigung die Epoche in den Blick, in der das grüne Wohnen seinen Anfang nahm. Die Ausstellung zeigt, wie Pflanzen zu Statussymbolen, Bildungsobjekten und stillen Mitbewohnern wurden. Präsentiert werden historische Exponate, Illustrationen und originale Pflanzgefäße. - Begonnen wird die Saison gleichfalls mit dem Aurikelmarkt am Ostersamstag. Von 10 bis 16 Uhr wird er im Hof des Museums stattfinden - parallel dazu gibt es eine Tauschbörse für Zimmerpflanzen. Zudem wird von 11 bis 14 Uhr die Führung "Bin dann mal im Garten" angeboten. Über die Öffnungszeiten des Kirms-Krackow-Hauses informiert die Homepage der Einrichtung. (mt)
Pinsel willkommen: Weimar vermietet Ateliers
Im städtischen Atelierhaus können sich nun Kunstschaffende aus Malerei und Grafik einmieten. Die Stadt Weimar vergibt im Rahmen ihres Künstlerförderprogramms zwei Ateliers — 45 und 50 Quadratmeter groß. Sie befinden sich in der Karl-Haußknecht-Straße 21. Das Haus wurde 1905 errichtet und gehört zu den ältesten Künstlerhäusern dieser Art in Deutschland. Ausgestattet ist es zudem mit einer Druckwerkstatt. Die Mietdauer beträgt fünf Jahre — mit der Option, um weitere fünf Jahre zu verlängern. Mietbeginn ist der erste Juli 2026. Bewerbungen sind bis zum 30. April möglich — also noch knapp vier Wochen. Weitere Informationen gibt es bei der Kulturdirektion der Stadt Weimar unter kultur@stadtweimar.de. (mt/ki)
Polizei: Zigarettenautomat aufgesprengt
In Berlstedt haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag einen Zigarettenautomaten aufgesprengt. Die Täter nutzten laut eines Polizeiberichts dafür einen bisher unbekannten Sprengkörper. Anschließend entnahmen sie Zigaretten und Bargeld und flüchteten in unbekannte Richtung. Entdeckt wurde die Tat am Dienstagvormittag — von einem 45-jährigen Anwohner. Er hatte in der Nacht zwar einen lauten Knall gehört, zunächst aber nicht reagiert. Wie es heißt, habe er sich nichts dabei gedacht, da Jugendliche regelmäßig in der Nacht herumböllern würden. Erst am Morgen bemerkte er den fast vollständig entleerten Automaten und verständigte wenig später die Polizei. (mt)







