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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 09. April 2026

Gedenken für Dietrich Bonhoeffer auf dem Ettersberg
Auf dem Ettersberg wird heute an den Todestag des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer erinnert. Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Weimar-Apolda lädt ab 16 Uhr 30 zum Gedenken ein. Treffpunkt ist an den ehemaligen Kellerzellen der SS-Kasernen vor dem Steinbruch, südlich der Gedenkstätte Buchenwald. Im Frühjahr 1945 war Bonhoeffer dort für etwa sechs Wochen gefangen gehalten worden. Er befand sich auf dem Transport von Berlin in das KZ Flossenbürg, wo er am 9. April 1945 hingerichtet wurde. Heute jährt sich sein Tod zum 81. Mal. An der dortigen Gedenktafel werden zwei Texte Bonhoeffers gelesen. Eine Bläsergruppe der Kreuzkirche sorgt für die musikalische Begleitung. Gestaltet wird das Gedenken von Pfarrer Gümbel und Pfarrer Rambow. Die Internationale Bonhoeffer-Gesellschaft wird ein Blumengebinde niederlegen. (mt/ki)

Wasserstoffbus "Walter Gropius" vorgestellt
Am Mittwoch ist ein neu gestalteter Wasserstoffbus für den ÖPNV Weimars präsentiert worden. Laut einer MDR-Meldung wird er unter dem Namen "Walter Gropius" auf den Straßen anzutreffen sein. Vorgestellt haben ihn die Stadtwirtschaft und die Bauhaus-Universität. Der grün-blaue Bus trägt laut einer Sprecherin der Uni den Slogan "Mach's wie Gropius – denke neu! Studiere Bau und Umwelt in Weimar." Damit soll die enge Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadtwirtschaft sichtbar werden. Die Kooperation umfasst unter anderem die Erforschung von Wasserstofftechnologien im öffentlichen Nahverkehr und die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte für die Region. Der Bus "Walter Gropius" gehört seit Dezember 2025 zur Weimarer Busflotte. Insgesamt sind im Stadtverkehr neun Wasserstoffbusse im Einsatz. Seit 2023 setzt die Stadtwirtschaft auf Wasserstoff als alternativen Energieträger. (mt/ki)

"SchulBrücke" in Weimar
In Weimar startet heute ein internationales Jugendprojekt zu den Themen Demokratie und Austausch. Laut eines Medienberichts beteiligen sich rund 40 Jugendliche aus Polen, Italien und Deutschland eine Woche lang an der sogenannten "SchulBrücke". Auf dem Programm stehen der Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, Workshops und ein Diskussionsforum. Dabei geht es um Themen wie Generationenkonflikte, soziale Gerechtigkeit, Rassismus und Geschlechterrollen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und konstruktives Diskutieren zu üben. Veranstalterin ist die Deutsche Nationalstiftung. (mt/ki)

Warnstreik beim Filinchen-Hersteller in Apolda
In Apolda werden heute keine Filinchen vom Band gehen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat die Belegschaft des Herstellers Gutena zum Warnstreik aufgerufen.Der Ausstand soll über 24 Stunden dauern – die gesamte Produktion steht still. Hintergrund ist ein Streit um einen neuen Tarifvertrag. Mit dem Warnstreik will die NGG Druck für die Verhandlungen aufbauen, die am 17. April in die dritte Runde gehen sollen. Die Gewerkschaft fordert Einkommensverbesserungen von je 30 Euro im April, Juni und August sowie weitere 10 Euro im Oktober. Außerdem soll Gutena in den Flächentarifvertrag der ostdeutschen Süßwarenindustrie zurückkehren. Die Geschäftsführung hingegen will die Wochenarbeitszeit von 37 auf 38 Stunden erhöhen – ohne Lohnausgleich. Zudem soll die Möglichkeit von bis zu vier Sonderschichten geschaffen werden. Die NGG spricht dabei von einem hohen Preis für einen Tarifabschluss. (mt/ki)

Acht Millionen Euro für Thüringens Feuerwehren
Thüringer Kommunen können noch bis Ende April Fördermittel für ihre Feuerwehren beantragen. Das Land stellt dafür laut DPA acht Millionen Euro bereit. Das Geld soll in moderne Ausrüstung, Technik, Digitalisierung und Nachwuchsgewinnung fließen. Auch Drohnen und Spezialausrüstung zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden sind förderfähig. Nicht gefördert werden laufende Kosten sowie Maßnahmen von Fördervereinen. Die Mittel werden nach einem festen Schlüssel vergeben, der Einwohnerzahl und Fläche der Kommunen berücksichtigt. So können kleinere Gemeinden mit zweitausend bis dreitausend Euro rechnen, größere mit zehntausend bis zwanzigtausend. Landkreise und kreisfreie Städte erhalten zwischen rund 33-tausend bis 343-tausende Euro. Anträge müssen bis Ende April beim Landesverwaltungsamt eingereicht werden. Die Auszahlung ist für Dezember geplant. Innenminister Georg Maier von der SPD begründet das Programm mit gestiegenen Anforderungen an die Gefahrenabwehr – unter anderem durch kriegerische Konflikte, hybride Bedrohungen und Herausforderungen bei der Krisenvorsorge. (mt/ki)

Häusliche Gewalt in Blankenhain
In Blankenhain hat ein Mann seine Ehefrau am Dienstag massiv bedroht. Die 31-Jährige flüchtete sich daraufhin zu einer Nachbarin, bevor die Polizei eintraf. Die Beamten sprachen dem Mann eine Wohnungsverweisung aus und führten eine Gefährderansprache mit ihm durch. Die Frau konnte anschließend in ihre eigene Wohnung zurückkehren. Wer selbst von häuslicher Gewalt betroffen ist oder entsprechende Verdachtsmomente im Umfeld hat, kann sich an die Polizei und an ein entsprechendes Hilfetelefon (08000 116 116) wenden. Die genaue Nummer ist im Verlauf des Tages auf unserer Homepage nachzulesen. (mt/ki)

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