Gewerkschaft fordert Mindestlohn-Kontrolle
Nachricht vom 27.Januar 2026
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG hat jetzt auch für Weimar mehr Zoll-Kontrollen beim Mindestlohn gefordert. Es sei nicht sicher, dass alle Chefs in der Kulturstadt tatsächlich 1 Euro 8 beim Stundenlohn im Januar draufzahlen. Arbeitgeber könnten versuchen, um die nunmehr 13 Euro 90 einen Bogen zu schlagen. Sie könnten die Arbeitszeit auf dem Papier nach unten schrauben, um den Stundenlohn passend zu machen, erklärt Thüringens NGG in einer öffentlichen Erklärung. Das Risiko für Mindestlohnbetrüger, erwischt zu werden, sei auch in Weimar viel zu gering. Vor allem die über 4.400 Mini-Jobber in Weimar sollten jetzt vom neuen gesetzlichen Mindestlohn profitieren, so die Gewerkschaft weiter. Wichtig sei deshalb, die Januar-Lohnabrechnung zu prüfen. Wer in Weimar in der Lebensmittelherstellung oder der Gastronomie arbeite, könne sich zur Kontrolle des Lohnzettels an die NGG wenden. wk
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