Ordnungsdienst holt keine Bürgergeldempfänger zur Arbeit ab
Nachricht vom 27.Januar 2026
Weimars Ordnungsdienst wird keine jugendlichen Bürgergeldempfänger aufsuchen, die sich der Beratung und Betreuung durch die Arbeitsagentur entziehen. Ebenso werden auch keine gemeinnützigen Arbeiten angeordnet. Das stellte Beigeordnete Claudia Colb in der letzten Stadtratsitzung auf Bürgeranfrage klar. Die Anfrage bezog sich auf das Vorgehen in Nordhausen, wo versuchsweise junge Bürgergeldbezieher verpflichtet werden, für ein Euro 20 die Stunde bei Vereinen oder städtischen Einrichtungen zu arbeiten. Unwillige würden vom Ordnungsdienst abgeholt. In Weimar biete die Arbeitsagentur ausreichend Möglichkeiten, junge Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu bringen, führte Kolb aus. Auch sei das Ordnungsamt nicht dazu da, Sozialrecht durchzusetzen. wk
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