Stölzl spricht sich für Studiengebühren aus
Nachricht vom 04.November 2013
Musikhochschulpräsident Christoph Stölzl hat erneut eine größere Verantwortung des Bundes für die Hochschulen der Länder eingefordert. Das föderale Bildungswesen in Deutschland gehöre auf den Prüfstand, sagte der ehemalige Berliner Kultursenator laut Pressebericht auf einem Podium am Samstag im e-werk. Vor allem die ostdeutschen Länder seien wegen niedrigerer Steuereinkommen den Anforderungen nicht gewachsen. Für eine bessere Hochschulfinanzierung dürften auch Studiengebühren kein Tabu sein, so Stölzl weiter. Ebenso sei die Verbeamtung von Universitätsprofessoren auf Lebenszeit in Frage zu stellen. - Hintergrund der Forderungen sind die Kürzungsabsichten des Freistaates Thüringen. Nach letzten Meldungen will das Bildungsministerium über den kommenden Hochschulpakt insgesamt 300 Stellen an den Hochschulen streichen. Neben Jena sei auch die Weimarer Bauhaus-Uni stark betroffen. Rektor Karl Beucke hatte bereits Anfang des Jahres vor Unterfinanzierung gewarnt. Da hatte auch Stölzl Alarm geschlagen. Die renommierte Liszt-Hochschule verliere mangels Geldes einen Weltklasse-Professor nach dem anderen. (wk)
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