Grüne wollen Entscheidungshoheit für Stadtwerke zurück
Nachricht vom 18.November 2013
Weimars Grüne wollen, daß die Stadt wieder mehr Einfluß auf ihre Tochtergesellschaft Stadtwerke-AG hat. Dazu sollen ehemals veräußerte Eigentumssanteile zurückgekauft werden, heißt es in einem Stadtrat-Antrag. Wahrscheinlich sei wenig bekannt, daß die Stadt Weimar keine eigene Mehrheit an ihren Stadtwerken habe, heißt es zum Hintergrund. Die Betriebe, die Weimar mit Strom, Gas und Wasser beliefern, gehörten zu 49 Prozent der kürzlich von den Kommunen erworbenen Thüringer Energie AG. An den anderen 51 Prozent einer Beteiligungsgesellschaft habe die Stadt nur einen Anteil von gut 38 Prozent, den Rest halte die Regensburger Energie- und Wasserversorgung REWAG. Weimar sollte aber mindestens 50 Prozent plus eine Stimme haben, so die Forderung der Grünen. Damit hätte die Stadt in den Gremien der Stadtwerke die alleinige Entscheidungshoheit. So wäre die Finanzierung der Bäder, Sportstätten und Verkehrsbetriebe innerhalb des Konzern Stadtwirtschaft leichter. Ebenso könnten die Aufgaben im Bereich Klimaschutz besser betrieben werden. Der Kauf der fehlenden Anteile sollte aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus auf den Kreditmärkten auch finanzierbar sein, so die Überzeugung der Grünen. (wk)
Weitere Nachrichten vom Tage
- Forschungsinstitut lädt zum 18. Rohrbau-Kongress
- Piraten wählen neuen Kreisvorstand
- "Rendez-vous"-Veranstalter ziehen positive Bilanz
- Gesundheitsamt bietet Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln
- "Spiegelzelt" 2014 beginnt Vorverkauf
- Konsum bietet Modeschau auf der Eisbahn
- Weimar gedenkt der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
- Benefizball erbring 13.000 Euro für "Mütter in Not"







