Studenten weisen Stölzls Forderung nach Studiengebühren zurück
Nachricht vom 11.November 2013
Die Konferenz Thüringer Studierendenschaften hat die Forderung von Weimars Musikhochschul-Präsident Christoph Stölzl nach Studiengebühren für "Nicht-EU-Ausländer" als "absurd" abgelehnt. Gerade diesen Studenten werde der Aufenthalt in Deutschland durch Visa, Bürokratie und "Behördendeutsch" häufig erschwert, so die Studierendenvertreter. Jetzt noch Studiengebühren drauf zu schlagen, konterkariere die Bemühungen der Hochschulen, auch über die Bundesgrenze hinaus als Standort attraktiv sein zu wollen. Die Forderung sei rein populistisch, so die Studentenschaft weiter. Einzelne würden wegen ihrer Herkunft benachteiligt. - Stölzl hatte sich in einem Pressegespräch am Wochenende für Studiengebühren von Nicht-EU-Studenten stark gemacht. Dadurch könne sich die Finanz-Lage der Universitäten verbessern, so der ehemalige Berliner Kultursenator. Jeder dritte Student an der Weimarer Musikhochschule komme aus dem Ausland, viele davon aus Nicht-EU-Ländern. (wk)
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