Walter Mönch stellt sich hinter militärisches Vorgehen Israels
Nachricht vom 27.Juli 2006
Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Weimar, Walter Mönch, hat sich hinter das militärische Vorgehen gegen den Libanon gestellt. Allerdings sei er nicht das Sprachrohr der israelischen Regierung, sagte er bei RadioLOTTE Weimar. Die Hisbollah habe aber mit der Entführung der israelischen Soldaten gezielt gehandelt, so Mönch. Was jetzt geschehe, sei genau kalkuliert. Zu fragen, ob Israel überreagiere, sei müßig, so Mönch weiter. Zu fragen sei vielmehr, warum der Libanon einen großen Teil des Landes der Hisbollah überläßt und warum die Hamas-Regierung die Entführung der Soldaten nicht beendet. Nach einer Befriedung der Situation hält Mönch auch den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in einer Blauhelmtruppe für denkbar. Das könnte das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel weiter normalisieren, so Mönch. Er sehe keinen Zusammenhang zwischen der Vergangenheit und den heutigen Bundeswehrsoldaten. (wk)
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