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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 04. Mai 2021

(06.45) Staatsanwaltschaft Erfurt erhält Drohschreiben
Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat aufgrund ihrer Ermittlungen gegen einen Weimarer Familienrichter Drohschreiben erhalten. Das geht aus einem DPA-Bericht hervor. Bestätigt wurde der Erhalt solcher Schreiben durch einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dieser wollte sich laut DPA jedoch nicht zur Anzahl und zu ihrem Inhalt äußern. Im Hinblick auf die Drohschreiben zeigte sich die Bundesanwaltskammer besorgt. "Es ist nicht hinnehmbar, dass für das Funktionieren unseres Rechtsstaats elementare Organe, derart bedroht und unter Druck gesetzt werden", erklärte der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer Ulrich Wessels. Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den Familienrichter, der Anfang April verfügt hatte, dass an zwei Schulen Weimars keine Masken getragen werden müssten. Es bestehe der Verdacht der Rechtsbeugung. Zur Begründung heißt es, das Familiengericht habe keine Befugnis, Anordnungen gegenüber Behörden und deren Vertretern zu treffen. Dafür fehle die gesetzliche Grundlage. (mt)

(08.45) Erweiterungsbau am Humboldtgymnasium eingeweiht
Am Montag ist der neue Erweiterungsbau am Humboldtgymnasium symbolisch durch die Weimarer Wohnstätte eingeweiht worden. Wie die Wohnstätte auf Anfrage mitgeteilt hat, erhält die Schule durch den Anbau einen in zwei Räume teilbaren Prüfungsraum, vier weitere Klassenzimmer, zwei Projekträume und einen neuen Lehrerbereich. Die neuen Räumlichkeiten werden für 120 Schüler und Schülerinnen Platz bieten. Erst im neuen Schuljahr kann jedoch der Anbau genutzt werden. Es stehen noch technische Restarbeiten aus. Gleichfalls müsse noch die Ausstattung durch die städtische Schulverwaltung erfolgen. In den Sommerferien wird der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. Dabei soll im Westen des B-Hauses ein Aufzug installiert werden. Auch soll u. a. die Mensa der Schule eine neue Küche erhalten. Der dritte Bauabschnitt ist für Sommer 2022 geplant. Insgesamt fließen 7,2 Millionen Euro in das Bauvorhaben. Thüringen fördert das Projekt mit 2,7 Millionen Euro. (mt)

(06.45) Umsonstladen sammelt online Spenden
Der Umsonstladen Schenke hat vor kurzem eine Online-Spendenaktion ins Leben gerufen. Bislang sind mehr als 1.800 Euro zusammengekommen. Wie aus einem Aufruf hervor geht, bitten das Schenke-Team um finanzielle Unterstützung. Benötigt werden Gelder um den vergangenen Umzug im Januar in die Carl-August-Allee und die Sanierung der neuen Räumlichkeiten zu stemmen. Darüber hinaus müssen die laufenden Unkosten gedeckt werden. Seit Dezember 2020 ist der Laden pandemiebedingt geschlossen. Gespendet werden kann über die Seite startnext.com/sckenke. Seit 2018 bietet der Umsonstladen seine Dienste in Weimar an. Er ermöglicht, dass Dinge, die eine Person nicht mehr braucht, an die nächste Person weitergegeben werden können. Durch die direkte Weiterbenutzung werden unnötiger Konsum und damit auch Emissionen und Müll vermieden, heißt es. (mt)

(06.45) Grüne fragen nach Radverkehr und wollen sicheren Standort für Kreativwirtschaft
Weimars Grünen-Stadtratsfraktion hat für die kommende Stadtratssitzung am Mittwoch Anträge und Anfragen zum Radverkehr und zur Kreativwirtschaft eingereicht. Es soll u. a. erfragt werden, wann die dringend benötigten Fahrbahnmarkierungen für Halteverbote im 5-Meter-Bereich an einigen Kreuzungen kommen. Ebenso steht die Freigabe weiterer Einbahnstraßen für den Radverkehr im Fokus der Anfragen. Laut Stadtrat Jan Kreißig soll auch nachgehakt werden, wie es um die geplanten Querungshilfen an der Belvederer Allee und die Geschwindigkeitsüberwachung am Wielandplatz stehe. Diese seien als Maßnahmen im Radverkehrskonzept zu finden. Darüber hinaus fordert die Grünen-Fraktion in einem Antrag, dass ein zentraler Standort für die Kreativwirtschaft gesichert werden müsse. Die Fraktionsvorsitzende Ann-Sophie Bohm verweist dabei auf das Projekt Kreativ-Etage. Dies zeige seit 2009, wie Produktivität und Innovation entstehen, wenn verschiedene Firmen an einem Ort zusammenarbeiten können. Laut Bohm müsse dies unbedingt erhalten werden. (mt)

(06.45) Stadt nutzt ab Donnerstag neue Meldesoftware
Ab Donnerstag wird die Stadt mit einer neuen Meldesoftware arbeiten. Künftig wird das Gesundheitsamt das Programm SORMAS X nutzen. Wie die Stadt informiert können dadurch Infektionsmeldungen effizienter erfasst, verarbeitet und weitergeleitet werden. Während der Umstellung auf die neue Software kann es zum Ausfall, einer Verkürzung oder Verspätung der täglichen Zahlenmeldung kommen, heißt es. Jedoch kann in jedem Fall der für Weimar maßgebliche Inzidenzwert an diesem Tag dem Dashboard des RKI entnommen werden. In Folge der Umstellung kann es in den darauf folgenden Tagen zu Datenbereinigungen kommen, informiert die Stadt. (mt)

(07.45) Erneut Kundgebungen gegen die montäglichen Corona-Proteste
Auch gestern haben sich wieder mehrere Menschen in Weimar an Kundgebungen gegen die montäglichen Corona-Proteste beteiligt. Abermals wurden dabei der Theaterplatz, der Donndorfbrunnen und der Herderplatz bespielt. Zu den Organisatoren zählten die Initiative Weimar braucht Platz, die Migrantifa Weimar und das Djane-Kollektiv Metaware. Mit den Veranstaltungen sollte insbesondere gegen die Verschwörungerzählungen protestiert werden, die von vereinzelten Teilnehmern der Corona-Proteste vertreten werden. Im Ilmpark trafen sich mehrere Personen zu einem Anti-Corona-Protest. Aus einem Bericht der Journalist*innen-Gruppe demo.report geht hervor, dass der Versuch eines Spaziergangs durch die Polizei mit Platzverweisen geahndet wurde. Seit kurzem Fallen die Protest-Aktionen der Corona-Kritiker in Weimar zunehmend kleiner aus. (mt)

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