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Aktuell - Nachrichten

Weimar-Nachrichten vom 09. November 2023

(07.45) Stadtwirtschaft schickt Wassertsoff-Busse in ÖPNV
Nach einem Wasserstoff-Müllauto will die Stadtwirtschaft jetzt auch ihre drei Stadtbusse mit Wasserstoffantrieb auf die Straße schicken. Das Verkehrsprojekt ist heute Vormittag nach einem Festakt und "symbolischer Einweihung", wie es heißt, mit einer halbstündigen "Jungfernfahrt" begonnen worden. Die aus Polen kommenden Busse waren bereits Anfang Oktober zur Schulung des Personals ohne Fahrgäste im Probebetrieb. Sie seien mit modernster Technik, größeren Freiflächen für Kinderwagen oder Rollstühle ausgestattet, hieß es, zudem mit mehr Komfort für die Fahrgäste. Ob der Wassertoff für die Busse inzwischen auf dem Betriebsgelände selbst hergestellt wird, wurde nicht mitgeteilt. - Die Stadt Weimar ist eine von neun ausgewählten Regionen Deutschlands für das Pilotprojekt "Wasserstoff im Nahverkehr". Dafür gibt es Geld vom Bundesverkehrs- und vom Thüringer Umweltministerium. (wk)

(07.45) Familienamt erweitert digitales Angebot
Die Stadtverwaltung hat jetzt eine weitere digitale Dienstleistung bereitgestellt. Demnach können ab sofort Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern in Kindergärten und in der Kindertagespflege Anträge in digitaler Form einreichen. Dabei könne es um Übernahme von Elternbeiträgen, um Aufnahme eines Kindes in eine Pflegestelle oder um Aufnahme eines Kindes unter einem Jahr in eine Kindertageseinrichtung gehen. Eltern, die nicht auf das digitale Angebot zurückgreifen möchten, könnten die genannten Anträge auch weiterhin analog einreichen, heißt es. Mit dem Internet-Angebot entfielen aber die Terminvergabe, Wartezeiten oder der Weg in die Behörde. Zu finden sind die digitalen Anträge auf der Website der Stadt. Bisher können beim Familienamt bereits Anträge auf Unterhaltsvorschuss digital gestellt werden. Auch wurde schon ein Verfahren aus dem Bereich der Ausländerbehörde online freigeschaltet. Das Angebot werde laufend ausgebaut. (wk)

(07.45) Netzwerk ruft zum "vielstimmigen Gedenken"
Ein "vielstimmiges Gedenken" erinnert heute in Weimar an die Opfer der NS-Progromnacht vom 9. November 1938. Eingeladen hat diesmal ein Netzwerk verschiedener zivilgesellschaftlichen Akteure und Vereine. Dazu gehören die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte, die Gedenkstätte Buchenwald, das Deutsche Nationaltheater, das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus, der Verein "Lernort Weimar", die evangelische Kirchgemeinde und die Volkshochschule. Begonnen wurde das Gedenken um 16 Uhr 30 mit einem Gang an den Marstall, der damaligen Thüringer Gestapo-Leitstelle. Nach dem dortigen Auftakt mit Pfarrerin Teresa Tenbergen beginnt die Aktion "Klang der Stolpersteine". An den Erinnerungssteinen verschleppter Juden singen Gruppen und Chöre Lieder, unterstützt von der Musikhochschule. Schließlich sollen alle Teilnehmer auf dem Theaterplatz zusammenkommen, um gemeinsam das jiddische Lied "Dos Kelbl" zu singen. Hier werde auch Buchenwald-Gedenkstätten-Direktor Jens-Christian Wagner sprechen, heißt es in der Einladung. (wk)

(07.45) DNT lädt zum "Forum für Erinnerungskultur"
Das Deutsche Nationaltheater und die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte haben für heute wieder zum "Weimarer Forum für Erinnerungskultur" eingeladen. Zum dritten Mal soll es an einem 9. November um die demokratische Gedenkkultur vor dem Hintergrund der sogenannten "Schlussstrich-Debatte" gehen. Diesmal stünden Formen und die Wirksamkeit politischen Protests im Mittelpunkt der Gespräche, heißt es in der Einladung. Den Einführungsvortrag hält die Professorin der ukrainischen Universität Czernowitz, Oxana Matiychuk, die unter anderem bei den Maidan-Protesten 2014 aktiv war. Im Anschluss diskutiert mit ihr die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler. Die Moderation hat wieder Liane von Billerbeck vom Deutschlandradio. Die Veranstaltung beginnt heute um 18 Uhr im Foyer des DNT. Der Eintritt mit Zählkarte ist frei. (wk)

(07.45) Stadtbücherei startet "Weimarer Buchlöwe"
Mit einem Mitmachprogramm in der Stadtbücherei wird heute Vormittag der diesjährige Kinderschreibwettbewerb "Weimarer Buchlöwe" eröffnet. Rund 50 Grundschulkinder werden wieder vom Kieck-Theater in das diesjährige Thema eingeführt. Gefragt sind diesmal Geschichten über Gegenstände unter dem Motto "Hilfe, unser Kühlschrank friert! oder Wie meine Brille die Welt sieht". Die Eröffnungsveranstaltung wird morgen in der Stadtteilbibliothek Schöndorf wiederholt. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist wie immer am Ende der Winterferien, diesmal am 16. Februar 2024. Die schönsten Arbeiten werden von der Stadtkulturdirektion ausgezeichnet und veröffentlicht. (wk)

(08.45) Bachwochen eröffnen Ticketverkauf
Für die Thüringer Bachwochen 2024 hat gestern der Vorverkauf begonnen. Interessierte können aus mehr als 50 Konzerten an Bachs Thüringer Wirkungsstätten auswählen. Hinzu kämen mehr als 100 Termine bei regionalen Formaten und Aktionen, hieß es zur Programmvorstellung. Als ein Höhepunkt gilt ein Bühnenwerk mit dem Landestheater Eisenach. Dabei gebe der Enkel des Musikers Sergei Prokofjew, Gabriel Prokofjew, eine zeitgenössische Antwort auf die Klangwelten Bachs, so die Ankündigung. Dernach endet das Jubiläumsfestival in der Weimarhalle mit Bachs h-Moll-Messe des französischen Ensembles "Pygmalion". Eine Festivalsaison unter dem Motto "Leben" ende somit folgerichtig mit dem "Dona nobis pacem", hieß es. - Die 20. Auflage geht vom 21. März bis 14. April 2024 und ist die letzte unter der Leitung des Festival-Begründers Christoph Drescher. Das von ihm zuletzt eingeführte Bezahlsytem, bei dem Gäste die Ticketpreise selbst anpassen, soll beibehalten werden. Erwartet werden an die 20.000 Besucher. (wk)

(09.45) Bauhaus-Uni zählt zu den Kreativsten
Weimars Bauhaus-Universität zählt zu den Kreativsten Deutschlands. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Ranking des "Art Directors Club" ADC hervor. Demnach belegte die Bauhaus-Uni den 10. Platz unter 61 ausgewählten Hochschulen. Grund für das gute Abschneiden seien vor allem die im Nachwuchswettbewerb ausgezeichneten sieben studentischen Arbeiten aus der Weimarer Fakultät Kunst und Gestaltung, heißt es. Damit nehme im Länderranking der Freistaat Thüringen nach Rheinland Pfalz und nur knapp hinter Bayern den dritten Platz ein. Der "Art Directors Club" Deutschland ist nach eigenen Angaben eine Institution für professionelle Gestalter und Kreative aller Fachrichtungen. Er veröffentlicht jährlich einen Hochschul-Kreativindex aufgrund von Einreichungen. (wk)

(10.45) Schillergymnasium erhält erneut Mint-Siegel
Das naturwissenschaftliche Friedrich-Schiller-Gymnasium hat erneut das Qualitätssiegel "MINT-freundliche Schule" erhalten. Besonders gewürdigt wurde diesmal der Informatikunterricht bereits ab der 5. Klasse.Mit dem Zertifikat werden für drei Jahre Lehranstalten ausgezeichnet, die in den mit "MINT" abgekürzten Bereichen - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - über die Lehrpläne hinaus Zusatzangebote pflegen. Dazu gehören die Kooperation mit anderen Schulen der Region, die Mitarbeit von Eltern bei der Wahl für MINT-Berufe ebenso wie Kontakt zu Wirtschaftspartnern, die Praktika anbieten. An den außerschulischen Lernorten könnten dann auch gezielt Mädchen für MINT-Fächer begeistert werden, so die Absicht. - Der Preis wurde bei einer Gala in der Weimarhalle von Thüringens Kultusminister Helmut Holter überreicht. Das Weimarer Gymnasium führt den Titel bereits seit 2011. (wk)

(10.45) DNT nimmt "Cabaret" wieder auf
Das Deutsche Nationaltheater nimmt das Musical "Cabaret" wieder auf den Spielplan. Das weltbekannte Werk von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb soll ab morgen wieder auf die Bühne des Großen Hauses. Den amerikanischen Schriftsteller Cliff Bradshaw gibt Nahuel Häfliger, die Swing-Sängerin Sally Bowles wird von Dascha Trautwein dargestellt. Der Conférencier ist Uwe Schenker-Primus, die Inszenierung besorgte Nurkan Erpulats. Die Aufführung vereint nach DNT-Angaben das Schauspiel- und Musiktheaterensemble sowie die Staatskapelle auf der Bühne. Für die Wiederaufnahme am Freitag gebe es noch Karten, hieß es gestern. (wk)

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